Do

21

Okt

2010

Wie kommt Ihre Botschaft an?

Wann immer Sie sich bei Netzwerkveranstaltungen einzelnen oder einer Gruppe von Personen vorstellen, haben Sie viele Möglichkeiten, Ihre Botschaft zu artikulieren. Primär werden wir wohl immer unsere Sprache verwenden und verbal präsentieren. Wie kommt aber Ihre Botschaft beim Empfänger eigentlich an?

Menschen bewerten nicht nur den Inhalt Ihrer Botschaft, sondern auch den Überbringer. Das Aussehen, die Selbstsicherheit, die Art zu sprechen und die entgegengebrachte Wertschätzung haben einen wesentlichen Einfluss darauf, was Ihre ZuhörerInnen mit Ihrer Botschaft nun weiter machen. Die eigene innere Grundhaltung, zu einem wirklich gutem Freund zu sprechen, hilft.

Beim Netzwerken hoffen wir, dass unsere Botschaft von unseren ZuhörerInnen weiter erzählt wird und uns neue Kunden empfohlen werden, die unseren Anruf bereits erwarten. Wenn nun jemand an Ihrer Stelle Ihre Botschaft weiter tragen soll, dann gelten die selben Regeln wie oben beschrieben. Was immer Sie sagen hat einen ganz großen Einfluss darauf, wie es weitererzählt wird.

Sie erinnern sich sicherlich an das Kinderspiel „Stille Post“. Es war gar nicht so einfach, dass die ursprüngliche Nachricht am Ende der Kette tatsächlich unverfälscht ankam. War die Botschaft nicht einfach genug, dann war sie doch meistens oft bis zur Unkenntlichkeit verfälscht.

Beim Aufbau Ihres Mundpropaganda-Netzwerks ist es genau so. Sie müssen sich klar darüber sein, wieviel Informationen Ihre Partner-Netzwerker hören, „vertragen“, verstehen und wiedergeben können. Von Zeit zu Zeit sind daher sicherlich Anpassungen erforderlich, wie Sie Ihre Botschaft formulieren.


Copyright: Dr. Ivan Misner & Thomas W. Albrecht & René Stejskal

 

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Rene Stejskal ist als Experte bei brainGuide aufgenommen